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Ernst-Ewald Roth, flüchtlingspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, besucht Flüchtlingsunterkunft in Frankenberg

Dr. Daniela Sommer und Ernst-Ewald Roth: „Kommunen und Ehrenamt vor Ort muss unterstützt werden!“

Auf Einladung der heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Daniela Sommer hat der flüchtlingspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag Ernst-Ewald Roth die Flüchtlingsunterkunft in Frankenberg besucht. Hierbei wurde er von den Betreibern Herrn und Frau Ahlborn und dem Sprecher des Netzwerkes Karl-Heinz Bastet empfangen. Bei einem Rundgang und anschießendem Gespräch konnten sich die beiden SPD-Landtagsabgeordneten sowie die Frankenberger Lokalpolitiker - der Fraktionsvorsitzende Dr. Hendrik Sommer, Juso-Vorsitzende Hendrik Klinge, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Erhard Wagner und Magistratsmitglied Harald Rudolph - mit den Akteuren vor Ort austauschen.

Ernst-Ewald Roth und Dr. Daniela Sommer waren sich einig: „Diese Unterkunft macht eine hervorragende Arbeit. Ein herzliches Dankeschön gilt den Betreibern und dem ehrenamtlichen Netzwerk.“ Roth und Sommer machten außerdem deutlich, dass sie sich für die zukünftige Unterbringung von Flüchtlingen verbindliche Standards wünschen, die vom Land definiert werden. Hiermit soll eine landesweite menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen gewährleistet werden, die leider momentan nicht überall erfolgt. Außerdem müsse das Land Hessen endlich die Kommunen finanziell gerecht ausstatten und nicht auf den Kosten der Unterbringung sitzen lassen. So lasse sich momentan feststellen, dass lediglich rund 50 Prozent der Kosten für die Unterbringung vom Land übernommen würden, obwohl die Unterbringung Landesaufgabe sei: „Das Land und die schwarz-grüne Landesregierung muss sich der Verantwortung stellen, die Herausforderungen vor Ort zu bewältigen und Gebietskörperschaften und das ehrenamtliche Engagement vor Ort zu unterstützen und bedarfsgerecht finanziell auszustatten. Denn: Integration findet immer vor Ort statt.“

Im Gespräch berichteten Herr und Frau Ahlborn und Herr Bastet von einer großen Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. So gebe es viele ehrenamtliche Helfer, Sach- und Geldspenden für die Unterstützung der Flüchtlinge. Gleiches bestätigte Ernst-Ewald Roth aus seiner Erfahrung und verdeutlichte, dass es eine große Akzeptanz in weiten Teilen der Bevölkerung gebe. Man müsse immer wieder verdeutlichen, dass der große Teil der Flüchtlinge gut ausgebildet ist und viele sogar ein abgeschlossenes Studium vorweisen können. Abschließend berichtete Ernst-Ewald Roth noch von seiner Arbeit in der Härtefallkommission.


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